Interkommunales Pilotprojekt: „Alpen-Transfer“ bringt den Wilden Kaiser von St. Johann in Tirol nach Fuldabrück!


Fuldabrück/St. Johann in Tirol – Die Partnerschaft zwischen der nordhessischen Gemeinde Fuldabrück und der Tiroler Marktgemeinde St. Johann erreicht eine völlig neue Dimension. Im Rahmen des interkommunalen Großprojekts „Alpen-Transfer“ planen die beiden Kommunen nichts Geringeres als den physischen Austausch ihrer landschaftlichen Wahrzeichen.

Berge für Hessen, Flachland für Tirol

Ziel des innovativen Vorhabens ist es, die geografischen Besonderheiten beider Orte für die Bürger unmittelbar erlebbar zu machen – und zwar ohne die lange Autobahnfahrt.

In Fuldabrück wird in den kommenden Monaten ein massiver „Alpen-Erlebnisbereich“ entstehen. Wie erste Entwürfe zeigen, sollen markante Felsformationen des Wilden Kaisers (siehe Bild 1) mittels spezialisierter Schwerlast-Luftbrücken direkt in die nordhessische Senke transportiert werden. Selbst die landestypische Fauna, inklusive kletterfreudiger Almen-Bewohner, wird bereits auf den Umzug vorbereitet.

Die Fulda fließt bald durch St. Johann

Im Gegenzug muss St. Johann in Tirol auf etwas Bergpanorama verzichten, gewinnt dafür aber Fuldabrücker Flair. Dort wird ein „Nordhessisches Erlebnisfeld“ angelegt. Kernstück ist der Import eines originalgetreuen Wasserbereichs mit direktem Bezug zur Fulda (siehe Bild 2). Die ruhigen Flussläufe und die sanften, bewaldeten Hügelketten Nordhessens sollen den Tirolern als Entspannungsoase dienen.

Bild 1, Kuhweide mit Kühen im Vordergrund, Bergpanorama im Hintergrund

 

Bild 2, Fluss mit bewaldeten Berghängen rechts und links

 

Die geplanten Maßnahmen im Überblick:

  • Topografische Anpassung: Errichtung eines massiven Bergmassivs in Fuldabrück durch kontrollierte Aufschüttungen und Import-Fels.

  • Fluss-Export: Umleitung eines Teilstücks der Fulda-Atmosphäre in das Tiroler Becken.

  • Wissenschaftliche Begleitung: Das eigens gegründete „Institut für kommunalen Landschaftsaustausch“ überwacht die Bodenhaftung der verschobenen Elemente.

Stimmen aus den Rathäusern

Die Bürgermeister zeigen sich begeistert von der logistischen Meisterleistung.

„Mit diesem Projekt beschreiten wir neue Wege und schaffen einen sichtbaren Mehrwert für unsere Bevölkerung“, erklärt Bürgermeister Stefan Seiwald aus St. Johann.

Sein Amtskollege Andreas Damm aus Fuldabrück fügt augenzwinkernd hinzu:

„Diese Initiative hebt unsere Partnerschaft auf ein neues Niveau – im wahrsten Sinne des Wortes.“
Die ersten Vermessungstechniker wurden bereits dabei gesichtet, wie sie mit Maßbändern die Gipfelspitzen in Tirol markieren. Der offizielle Start der Schwertransporte ist für das kommende Jahr geplant.
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Hinweis der Redaktion: Wir hoffen, Sie genießen den planerischen Ausblick auf die neuen „Hessischen Alpen“ – zumindest für den heutigen 1. April!